First Solar erhält Genehmigung

21. Februar 2012 | Märkte und Trends, Topnews

Der Verkauf des 230 Megawatt starken Solarparks „Antelope Valley Solar Ranch One“ an Exelon ist endgültig. Die Probleme des US-Dünnschicht-Herstellers mit einer Genehmigung, die Voraussetzung für eine Bürgschaft des Energieministeriums sind, wurden rechtzeitig gelöst.

First Solar-Standort in den USA

First Solar kann seinen 230-Megawatt-Solarpark nun verkaufen

(Klarstellung: Exelon hatte den Solarpark bereits gekauft.)

First Solar Inc. hat die Probleme für die Genehmigung für sein 230-Megawatt-Photovoltaik-Projekt „Antelope Valley Solar Ranch One“ lösen können. Das Verfahren sei nun abgeschlossen, womit auch die Kreditbürgschaft des US-Energieministeriums von 646 Millionen US-Dollar greife, um das Projekt mitzufinanzieren. Diese Bürgschaft war auch Voraussetzung, dass die Exelon Corp. den Solarpark erwirbt.  Exelon werde im Zuge des Kaufs das Photovoltaik-Projekt realisieren, betreiben und warten, wie First Solar weiter mitteilte.

Die Probleme mit der Baugenehmigung waren im vergangenen Jahr bekannt geworden. First Solar hatte bis zum 24. Februar Zeit bekommen, diese Genehmigung einzuholen und damit den Kaufvertrag mit Exelon zu realisieren. Andernfalls hatten die Vertagsparteien vereinbart, dass First Solar das Projekt für etwa 75 Millionen US-Dollar zurückkaufe. Mit der abschließenden Genehmigung habe Exelon nun aber alle Anteile an dem Photovoltaik-Projekt übernommen.

Der Bau des Solarparks „Antelope Valley Solar Ranch One“ habe bereits begonnen. Der erste Abschnitt der Photovoltaik-Anlage solle Ende des Jahres in Betrieb genommen werden. Bis Ende 2013 sollen alle Module mit einer Gesamtleistung von 230 Megawatt am Netz sein. Insgesamt geht Exelon von einer Investition in Höhe von 713 Millionen US-Dollar für den Solarpark aus. Der Großteil ist damit durch die Kreditbürgschaft des US-Energieministeriums abgedeckt. Ursprünglich sollte die erste Tranche im vierten Quartal 2011 fließen, wurde aber von der noch ausstehenden Genehmigung abhängig gemacht. Für das Projekt gebe es einen Vertrag mit dem kalifornischen Energieversorger Pacific Gas & Electric Company, der die Abnahme des Solarstroms für die kommenden 25 Jahre garantiere.  (Sandra Enkhardt)

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