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02. Februar 2012 | Märkte und Trends, Topnews

Tracker in Deutschland: Wer Module der Sonne nachführt hat einen höheren Ertrag als mit fest installierten Modulen. In Deutschland ist der Vorteil zwar geringer als in südlichen Ländern. Trotzdem gibt es auch hierzulande Beispiele, wo Investoren solche Systeme bauen.

Tracker an der Autobahn

Lohnen sich Tracker in Deutschland?

Allen Unkenrufen zum Trotz ist es anscheinend möglich, Nachführsysteme in Deutschland zu bauen. Das gilt zumindest, wenn man sich etwas besonderes einfallen lässt. Mitte letztes Jahr kündigte der Hersteller Tecnosun Solar Systems an, eine größere Anlage entlang der Bahnlinie zwischen Nürnberg und Neumarkt in der Oberpfalz zu installieren. Die Systeme wirken klein im Vergleich, was man sonst von Trackern gewohnt ist. 4200 nachgeführte Mini-Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,1 Megawatt erzeugen hier nun Strom. Jedes Nachführsystem, inklusive der Module, ist nur eineinhalb Meter hoch. „Deshalb fügt sich die Anlage gut in die Landschaft ein“, sagt Chief Operating Officer Thomas Vogel. „Das war einer der Gründe, weshalb die Investoren sich für uns entschieden haben.“ (Michael Fuhs)

Lohnen sich Tracker in Deutschland oder nicht? Das ist auch das Titelthema der aktuellen Ausgabe der photovoltaik (02/2012), die am heutigen Donnerstag frisch erschien ist.

Passend zum Thema:

Wissenschaftler des Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart haben sich systematisch mit dem Mehrertrag von nachgeführten im Vergleich zu festinstallierten Modulen beschäftigt. Die Ergebnisse des ZSW finden Abonnenten in dem Artikel: Nutzen von Trackern in Deutschland (Webcode 0054). Bitte loggen Sie sich ein, um den Artikel lesen zu können.

Interview  mit Thomas Vogel, COO Tecnosun Solar Systems

Interview mit Michael Heck, Vice President Marketing & Sales bei Degerenergie

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