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Obama äußert sich zu Solarworld-Petition

US-Präsident Barack Obama hat sich in einem Fernsehinterview erstmals zu den Dumpingvorwürfen gegen chinesische Photovoltaik-Unternehmen geäußert. Es gebe „fragwürdige Wettbewerbspraktiken von Seiten Chinas“, sagte Obama dem Nachrichtensender „NewsChannel 8“. Er betonte, dass seine Regierung „diese Form der Dumpingaktivitäten“ aggressiv bekämpfe. Er kündigte an, die Petition von Solarworld und anderen US-Herstellern gegen die chinesische Photovoltaik-Konkurrenz genau prüfen und zu handeln zu wollen, sofern Regeln verletzt worden seien.
Solarworld Industries America Inc. hat sich mit weiteren Photovoltaik-Herstellern aus den USA in der Koalition „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) zusammengeschlossen. Am 19. Oktober reichten sie eine Petition beim US-Handelsministerium sowie der Internationalen Handelskommission ein. Darin werfen sie chinesischen Photovoltaik-Unternehmen vor, dass sie dank massiver illegaler Förderung durch die chinesische Regierung, ihre Produkte zu Dumpingpreisen anbieten können und so Marktanteile erobern. Die großen Hersteller aus China, darunter Suntech Power und Trina Solar, haben die Vorwürfe der CASM mittlerweile zurückgewiesen. (Sandra Enkhardt)