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Die Kombination aus Solaranlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und E-Fahrzeugen sowie der dazugehörigen Ladeinfrastruktur erfreut sich großer Beliebtheit im Eigenheim und auch im Gewerbe. Somit können Verbraucher so autark wie möglich werden und Eigenstromerzeugung, -verbrauch sowie Energiespeicherung im eigenen System abdecken, das unabhängig von den Energiemärkten günstig liefert. Neben dem Eigenverbrauch können sie ihre Speicher und Autobatterien nutzen, um das Netz zu stabilisieren. Für ein profitables Zusammenspiel der einzelnen Komponenten im System ist es jedoch unerlässlich, dass diese miteinander sowie mit dem Stromnetz „kommunizieren“ – hier kommen zunehmend Energiemanagementsysteme (EMS) zum Einsatz.
Das Start-up Tesvolt Energy will den Energiehandel mit Batteriespeichern bereits ab einer Kapazität von 100 Kilowattstunden möglichen. Denn bislang waren kleinere Speicher vom Energiehandel ausgeschlossen – oder konnten nur zu wenig lukrativen Bedingungen Geld mit dem Stromhandel verdienen.
Die Liste der Batteriespeicher, die mit dem Kostal Plenticore G3 Wechselrichter kompatibel sind, wurde um vier Geräte erweitert. Neu sind die Hersteller ZYC, Varta, Pylontech und Dyness. Die Speicher von Dyness und Pylontech sind bereits mit den Versionen Plenticore Plus sowie Plenticore BI kompatibel.
Netzspeicher und die Kombi aus Solarpark und Speichern nehmen Fahrt auf. Große Strompuffer könnten Jahr für Jahr um den Faktor 2,5 wachsen. Doch Hindernisse wie die Baukostenzuschüsse oder drohende Netzentgelte könnten diese Entwicklung bremsen. Ein aktueller Vorschlag der Bundesnetzagentur sorgt zusätzlich für Unmut. Niels H. Petersen
Stationäre Batteriespeicher spielen eine entscheidende Rolle in der Energiewende. Doch sie bergen Risiken, wie beispielsweise das thermische Durchgehen der Batteriezellen. Dieser Effekt wird Thermal Runaway genannt – und führt bis hin zum Speicherbrand. Ein Praxisreport
Flexible Strompuffer werden künftig immer gefragter. Davon versucht auch Vattenfall zu profitieren. Der Konzern will verstärkt ins Geschäft mit Großbatterien investieren. Zukünftig plant Vattenfall in Deutschland 300 Megawatt Batteriespeicher pro Jahr zu bauen.
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Ideenreich und intelligent waren die Nominierungen für die Innovationspreise, die am Vorabend der Messe in München verliehen wurden. Neben smarter Leistungselektronik wurden neue Ansätze in der Zellfertigung, für Solarmodule, Stromspeicher, E-Ladetechnik und vieles mehr gekürt. Hier der Überblick. Heiko Schwarzburger
Mit dem Sunny Central Flex bietet SMA eine innovative Schnittstelle zwischen Solarpark, Stromnetz und Batteriespeichern. Das System kombiniert DC-DC-Wandler, Wechselrichter, Mittelspannungstrafos und Schaltanlagen in einem 40-Fuß-Container.
Die Bundesregierung hat ein Gesetz beschlossen, um die EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED III in nationales Recht umzusetzen. In definierten Gebieten sollen so verkürzte Genehmigungszeiten für Solarparks, Windenergieanlagen und Energiespeicher am selben Standort möglich sein.
Am Stadtrand von Worms in Rheinland-Pfalz soll ein Batteriespeicherpark mit 65 Megawattstunden Kapazität entstehen. Dabei kommen Lithium-NCA-Zellen zum Einsatz. Für Tesvolt ist es der bisher größte Auftrag in der Firmenhistorie.
Immer mehr Haushalte setzen auf eigenen Solarstrom mit Speicher. Schon in diesem Jahr kann die Marke von zwei Millionen Strompuffern im Eigenheim geknackt werden. Bei den Herstellern rollt dagegen die Konsolidierungswelle. Qualität, Service und die Zukunftsfähigkeit des Systems sind für Kunden entscheidend. Niels H. Petersen
Heimspeicherhersteller Sax Power aus Erbach bei Ulm sucht weitere Einbaupartner in ausgewählten Regionen. Dazu gehören die nördlichen Bundesländer, Hamburg, Bremen sowie das Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW. Die Installation des Geräts dauert nur zehn Minuten, da es ohne Hybridwechselrichter auskommt.
Energiekonzern EnBW setzt zukünftig immer auf Batteriespeicher in ihren Solarparks. Damit sind Strompuffer künftig ein zentraler Bestandteil der Ausbaustrategie des Konzerns für Sonnenergie. Ein weiterer Vorteil: So lassen sich die Stromleistung der Anlagen besser ausnutzen.
RWE baut das Geschäft mit Batteriespeichern weiter aus: Der Energiekonzern hat nun eine Investition in ein Batteriespeicherprojekt in den Niederlanden mit einer Leistung von 35 Megawatt und einer Speicherkapazität von 41 Megawattstunden verkündet.
Das Projekt Melani untersucht, wie Haushalte in Mehrparteienhäusern einen gemeinsamen Batteriespeicher effizient nutzen und Speicherkapazitäten untereinander handeln können. In einem Quartier in Bielefeld startet nun die Feldphase.
Trends ▪ Die Leistungselektronik gewinnt an Bedeutung, wird zum Herz und zum Hirn der solaren Versorgungssysteme. Welche Komplexität die Systeme verwalten und welche Anforderungen die Anbieter von Wechselrichtern und Gesamtlösungen stemmen müssen, erklärt Boris Wolff, Vertriebschef von SMA. Ein Interview
Der Generalunternehmer Wirsol Roof Solutions baut einen Großspeicher im thüringischen Ohrdruf. Das Speichersystem mit 10,35 Megawatt und einer Kapazität von 13,4 Megawattstunden soll über Systemdienstleistungen und Stromhandel sein Geld wieder einspielen.
Der Projektentwickler Goldbeck Solar baut einen Solarpark mit Speicher in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe des Flugplatzes Müritz. Die 32 Megawatt Leistung werden rund 10.000 Haushalte versorgen.
Mitte Juli hat das Bundesamt für Energie die Statistik des solaren Wachstums im vergangenen Jahr veröffentlicht. Demnach wurden 1.083 Megawatt neu installiert, etwa 58 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Finalisten des ersten EM-Power Awards präsentieren innovative Lösungen. Sie zeigen, wie sich erneuerbare Energien, Speicher, Prosumer, E-Mobilität und Power-to-Heat ins Energiesystem integrieren lassen. Es braucht klug gesteuerte Energieflüsse auf allen Netzebenen und zwischen den Netzteilnehmern, die sich überwachen und steuern lassen. Das sind die sieben Nominierten.
Nach dürren Jahren kommt der Bau von großen Solarparks am Netz neu in Schwung. Mehrere hundert Megawatt pro Anlage sind keine Seltenheit mehr. Der Markt und die Solarfelder wachsen. Was das für die EPC bedeutet, erläutert David Johann von Belectric.
Projektentwickler kombinieren zunehmend erneuerbare Energien mit Batteriespeichern. Sie bringen volatile Einspeisung und Schwankungen beim Bedarf zusammen, als Dienstleister fürs Netz. Gewerbekunden können davon profitieren.
Industriekunden können nun Komponenten und Systemlösungen für Batteriepuffer und Photovoltaik beim Fraunhofer ISE in einem praxisnahen Labor erproben. Speicher und Ladestationen für E-Autos können so effizienter gemanagt werden – zudem wird auch mehr eigener Solarstrom genutzt.
Der bayerische Wirtschaftsminister hat mit dem Versorger Verbund die beiden derzeit größten Batteriespeicher Bayerns in Betrieb genommen. Zusammen verfügen die Netzpuffer über 42 Megawatt Leistung und einer Kapazität von 48 Megawattstunden.