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Zehn Teams am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) bauen nun eine internationale Allianz auf, um die Reproduzierbarkeit von Perowskit-Materialien sicherzustellen. Der Clou: Produktionsanlagen für Halogenid-Perowskit-Zellen könnten künftig auch in Europa gebaut werden.
Weltweit wird an den neuartigen Solarzellen geforscht. Die Aussichten sind gut, aber der Weg mühsam. Doch es gibt Fortschritte, und die Forscher geben nicht auf. Mehrere interessante Ansätze konkurrieren. Heiko Schwarzburger
Berliner Forscher kombinieren Perowskitschichten mit Siliziumsubstrat und schrauben die Lichtausbeute weiter hoch. Das Labormuster wurde von einem unabhängigen Institut gemessen, der neue Rekordwert bestätigt.
Satte 28,9 Prozent erreicht eine Tandemzelle mit Perowskithalbleiter auf einer kristallinen Siliziumzelle, die Q Cells und das Helmholtz-Zentrum Berlin hergestellt haben. Sie bietet auch eine Chance für einen schnelle Kommerzialisierung der Technologie.
Berliner Forscher haben mit einer Tandemzelle aus Silizium und Perowskit einen Wirkungsgrad von 29,8 Prozent geschafft. Sie haben dazu unter anderem die Grenzschichten zwischen den Halbleitern verbessert.
Das Helmholtz-Zentrum Berlin hat eines seiner Gebäude mit einer Solarfassade eingekleidet. Die Anlage zeigt nicht nur die ästhetischen Möglichkeiten der BIPV, sondern ist auch ein Forschungsprojekt.
Solarfassade ▪ In kräftigem Blau schimmern die Solarmodule an einer neuen Laborhalle in Berlin. Sie gehört zum Helmholtz-Zentrum. Dort wurden CIGS-Dünnschichtmodule installiert. Sie decken nicht nur einen Teil des Strombedarfs, sondern ein Forscherteam überwacht auch die Anlage und wertet die Daten aus. Antonia Rötger
Forscher des Helmholtz-Zentrums Berlin haben die Effizienz von Tandemzellen mit Silizium und Perowskiten auf 29,15 Prozent nach oben getrieben. Jetzt wollen sie die 30-Prozent-Marke knacken.