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Der Solarmarkt hat in diesem Jahr leicht zugelegt. Wie die Aussichten für die kommenden Monate aussehen und wie sich die von der scheidenden Regierung verbesserten Regelungen aussehen, weiß Christian Arnold, Geschäftsführer Operatives Deutschlandgeschäft bei Juwi.
Der Mannheimer Energieversorger hat im Neckar-Odenwald-Kreis mehr als acht Megawatt ans Netz angeschlossen. Die Anlage wurde von der MVV-Tochter Juwi entwickelt, geplant und errichtet. Juwi übernimmt zudem die Betriebsführung.
Der Solarpark versorgt die Produktion des Verpackungsherstellers in Melle mit Sonnenstrom – nicht nur bilanziell. Damit kommt das Unternehmen seinen Klimazielen näher.
Bei netztechnischen Komponenten liegen die Lieferzeiten bei über 24 Monaten, Tendenz steigend. Und damit jenseits der EEG-Realisierungsfrist für solare Freiflächenanlagen. Eine Pönalisierung findet hier schon nach 18 Monaten statt. Projektierer Juwi fordert nun, die Umsetzungsfristen zu verlängern.
Juwi Shizen Energy, das 2013 gegründete Joint Venture zwischen dem deutschen Projektentwickler Juwi und dem japanischen Entwickler von Wind- und Solarparks Shizen Energy, errichtet in Fukushima einen 100 Megawatt starken Solarpark. Ab Frühjahr 2023 soll der Solarstrom fließen.
Die Ölriesen drängen ins Geschäft mit erneuerbaren Energien: durch Übernahmen von Firmen, PPA oder andere Formen der Investition. Björn Broda von Juwi erläutert die aktuellen Trends und bewertet die neue, mächtige Konkurrenz für die Stromversorger.
Griff ins Schatzkästchen: Lesen Sie vertiefende Fachberichte und aktuelle Einschätzungen zur Marktentwicklung. Diese Themen empfiehlt Ihnen die Redaktion: