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Um den Klimawandel zu bekämpfen, hat sich die Bundesregierung ambitionierte Ziele gesetzt: Unter anderem soll der Ökostromanteil an der Stromerzeugung bis 2030 auf 80 Prozent steigen. Um die Ziele zu erreichen, sind jedoch Investitionen erforderlich: 721 Milliarden Euro allein bis 2030.
Die Treibhausgasemissionen sind hierzulande im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Agora Energiewende fordert die Bundesregierung auf, schnell ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Der technische Fortschritt bei den Erneuerbaren könnte die globale Energienutzung revolutionieren. Während Strom bisher nur ein Fünftel des Weltenergiebedarfs deckt, könnte Grünstrom bei konsequenter Klimapolitik langfristig drei Viertel sogar ausmachen.
Die ganzheitliche Elektrifizierung (Strom, Wärme, Mobilität) von Wohngebäuden auf Basis von Photovoltaik ist ein Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele.
Die Schweiz hat wohl in den meisten Bereichen die gesteckten Klimaschutzziele 2020 nicht erreicht. Das geht aus ersten Abschätzungen des Bundesamtes für Umwelt hervor.
Der Bundestag beschäftigt sich mit dem Arbeitsprogramm der EU-Kommission für das Jahr 2021. Der Ökoenergieverband BEE leitet insbesondere aus dem höheren Ziel der Treibhausgasminderung richtungsweisende Maßnahmen für die Bundesregierung ab.
Die Corona-Pandemie führt auch in der Schweiz zu höherer Arbeitslosigkeit. Das belegen die neuesten Arbeitslosenzahlen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Ausbau von Solarenergie gegensteuern kann.
Um die Klimaziele der Bundesregierung einzuhalten, müssen mehr Solaranlagen installiert werden. Mindestens 5,2 Gigawatt jedes Jahr. Dafür gilt es, nun die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren darüber auf dem 35. PV-Symposium vom 17. bis 19. März 2020 in Bad Staffelstein.