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Nun hat Bundessuperminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Vorschläge zur Subventionierung der fossilen Energieversorgung auf den Tisch gelegt. Er wird sie nicht durchbringen, so viel steht fest. Nicht in diesem Umfang. Und die Strompreise werden ohnehin weiter steigen. Weil sie nicht mehr vom Ausbau der erneuerbaren Energien abhängen, sondern von den Stromtrassen und den Kohlekraftwerken. Unter dem Deckmantel der Versorgungssicherheit bleiben sie am Netz, auch wenn sie kein Mensch braucht. Schon jetzt sind die neuen Hochspannungsleitungen nur teilweise ausgelastet, klotzen die Netzbetreiber unsinnige Übertragungskapazitäten in die Pampa. Für neun Prozent Rendite, die ihnen der Staat garantiert. Soll heißen, du und ich und jeder, der Steuern zahlt.
Photovoltaikanlagen als Schnittstelle zum Stromnetz? Am 18. und 19. November 2013 trifft sich die Erneuerbarenbranche auf dem Fachforum von Otti in Kassel, um dieses Thema zu beleuchten.
Knapp 1.700 Euro verlangt beispielsweise Vattenfall in Berlin für den Einbau einer sogenannten Prozesserfassungseinheit. Diese sei nötig, um das Einspeisemanagement für Photovoltaik-Anlagen, wie es im EEG 2012 vorgeschrieben ist, normkonform umzusetzen. Andere Netzbetreiber lösen das Problem für wesentlich weniger Geld.